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Wohngruppe Lichtblick

Wohn- und Betreuungsangebot

Fachliche Ausrichtung

  • Heilpädagogisch
  • Sozialtherapeutisch
  • Systemisch
  • Ziel-, Ressourcen- und Lösungsorientiert
  • Individuelle Förderpläne (subjektorientiert)

Wohngruppe Lichtblick

10 Plätze (männlich und weiblich)
Aufnahmealter ab 16 Jahre

Leitung: Meike Thien-Nemetz
Debstedter Straße 120
27607 Langen
Tel: 04743 - 948338
Mobil: 0160 - 630 56 05
Fax: 04743 - 948336

Dieses Angebot richtet sich an Jugendliche (ab 16 Jahre) und junge Erwachsene, für die wir eine sozialpädagogische und soziotherapeutische Betreuung bereithalten. Aufgenommen werden junge Menschen mit Entwicklungsverzögerungen, sozialen Anpassungsschwierigkeiten, Störungen im neurotischen und psychotischen Bereich, oft im Sinne einer nachklinischen Betreuung. Die Gruppe eignet sich nicht für junge Menschen mit primärer Drogenabhängigkeit und primär aggressiven sozialen Auffälligkeiten.

Das Betreuungssetting bietet den betreuten Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen strukturierenden Rahmen, welche die psychosozialen Belastungsfaktoren reduzieren und sich insgesamt stabilisierend auf den Entwicklungsverlauf auswirken soll.

Im ganzheitlichen pädagogischen Ansatz werden Beeinträchtigungen in ihren körperlich-geistig-seelischen Wechselwirkungen gesehen und ihr Entstehen wird auch in den gesellschaftlichen und familiären Zusammenhängen betrachtet und behandelt.

Die Arbeit mit den Betreuten ist im Wesentlichen auf eine zeitnahe Rückführung in den elterlichen Haushalt ausgerichtet oder darauf angelegt, Verselbständigungsprozesse zu initiieren, die auch den Umgang mit den eigenen Beeinträchtigungen beinhalten. Von daher sind die äußeren Rahmenbedingungen sowie alle tagesstrukturierenden, pädagodischen und therapeutischen Maßnahmen so gestaltet, dass Selbständigkeit und Selbststeuerung bei den BewohnerInnen gefördert werden. Die jungen Menschen finden in dieser Wohngruppe über Tag und Nacht in dem multiprofessionellen Mitarbeiterteam qualifizierte Ansprechpartner, welche ein ziel-, ressourcen- und lösungsfokussiertes Handlungsmodell verfolgen, das sich an den Möglichkeiten des jeweiligen Klienten individuell orientiert. Der Kontakt zur Herkunfstfamilie soll entspannt, das Familiensystem selbst in seinem Selbsthilfepotential gestärkt und zur Übernahme von Verantwortung ermutigt werden. Rollenverstrickungen sollen angesprochen, verdeutlicht und aufgearbeitet werden.