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Familienstabilisierungsprogramm (FSP)

Grundsätzliches Selbstverständnis

FSP - Wertehaltungen der FamilienarbeiterInnen

  • Respekt vor Werten und Normen der Familie
  • Menschen haben die Ressourcen, die sie brauchen, um ihre Probleme zu lösen
  • Die Familienmitglieder sind unsere Partner und Experten für ihre Familie
  • Eltern haben die Kontrolle und Verantwortung
  • Ziele und Erfolgskriterien werden von den Familien definiert
  • Jeder tut das ihm zur Zeit am besten Mögliche
  • Kleine Änderungen können Schritte auf dem Weg zu großen Änderungen sein

Ansprechpartner

Heinz-Joachim Lenz
Leitung Ambulante Hilfen
Mobil: 0171 - 75 42 745

Das Familienstabilisierungsprogramm ist eine Maßnahme, die sich aus den langjährigen Erfahrungen der sozialpädagogischen Familienhilfe entwickelt hat und um neue Ansätze im Kontext der Lebensweltorientierung, der Ressourcenorientierung, dem Familienaktivierungsmanagement und um Techniken der Selbstevaluation ergänzt wurde.

Entsprechend der Grundgedanken des SGB VIII (KJHG) wird mit dem Programm die Aktivierung der Selbsthilfe des Hilfesuchenden durch Selbstbestimmung, Eigenkontrolle und Lebensfeldbezug in den Mittelpunkt gestellt. Dazu hat das FSP entsprechende Methoden entwickelt, welches die grundlegenden Werte und Erfahrungen aus dem FAM-Programm beinhaltet. Diese Methoden sind im Sinne einer systemischen Intervention, durch die Entwicklung konkreter methodischer Hilfeansätze auf einer handlungspragmatischen Ebene geprägt.

Die FSP-Arbeitsweise ist lösungsorientiert und folgt dem Anspruch einer ganzheitlichen Hilfe zur Selbsthilfe. Wir arbeiten mit den Familien an selbst erarbeiteten Zielvereinbarungen, zeitlichen Befristungen und Erfolgskontrollen. Folgende Merkmale charakterisieren diesen Ansatz:

Ziele

Unser Ziel ist es, die Familien dabei zu beraten und zu begleiten, dass sie ihre Ressourcen (neu) entdecken, neu erschließen oder erweitern können, um (wieder) zu einer selbständigen Lebensführung (ohne professioneller Hilfe) zu kommen.: