Zum ersten mal hat der Einsatzzug Wesermünde in diesem Jahr eine Kraftfahrerausbildung in seinem Jahresausbildungsprogramm.
Dies wurde notwendig und auch vom Landkreis und der Polizeidirektion Oldenburg aufgrund von sich häufenden Schäden an den Kraftfahrzeugen angeregt.
In 2009 werden drei Lehrgänge angeboten. Zwei wurden im Juni mit jeweils dem praktischen Teil abgeschlossen.
Für die ersten beiden Lehrgänge meldeten sich 16 Teilnehmer, die auch allesamt die Theorie im Januar durchliefen.
Mit dem praktischen Teil, der auf dem Gelände des MFG 3 "GZ" (Marinefliegergeschwader 3 "Graf Zeppelin"), durchgeführt wurde,
schlossen 11 der im Januar gestarteten Einsatzkräfte den Lehrgang erfolgreich ab (fünf Einsatzkräfte nahmen aus terminlichen Gründen nicht teil).
Der theoretische Part umfasst neben Gesetzeskunde (StVO; StVG; StVZO) auch allgemeine Kfz-Kunde (Schleppen / Abschleppen; Starthilfe; uvm).
Die Praxis befasst sich dann mit den Fahrzeugen des Einsatzzuges.
Die Einsatzkräfte lernen die Kfz kennen und es werden "Besonderheiten" am Fahrzeug angesprochen.
Im Anschluss an einer Kolonnenfahrt innerorts, auf Landstraßen sowie auf der Autobahn, wird hauptsächlich das Rangieren mit und ohne Anhänger
sowie das Rückwärtsfahren mit und ohne Einweiser geübt.
Der überwiegende Teil der Lehrgangsteilnehmer war dem Lehrgang positiv gegenüber eingestellt.
Der nächste und für 2009 letzte Lehrgang findet in der Zeit vom 23.-25. Oktober statt.
Da dies ein kompletter Lehrgang ist, soll heißen, Theorie und Praxis an einem Wochenende, stehen nur 10 Lehrgangsplätze zur Verfügung.
Die anderen Einsatzkräfte werden auf das Jahr 2010 vertröstet.
G. Wölk
Bericht-Nr. 144
Das markante Vibirieren und lautstarke Getöse der Funkmeldeempfänger lies nicht Gutes vermuten,
als gegen 17:50 Uhr der Einsatzzug von der Rettungsleitstelle mit der Durchsage "Verkehrsunfall, Massenanfall von Verletzten, unklare Lage"
alarmiert wurde. Keine Minute später klingelten die Telefone der Einsatzkräfte und der T-Mobil-Alarmruf, ebenfalls durch die Rettungsleitstelle ausgelöst,
sorgtedafür, dass kurzfristig 27 EInsatzkräfte bereitstanden, Aufträge abzuarbeiten.
Wie sich herausstellte, handelte es sich um eine Übung. Ein Verkehrsunfall im Wesertunnel wurde im Gewerbegebiet Loxstedt-Stotel simuliert und
es galt Verletzte zu retten und zu behandeln.
Schwierig gestaltete sich die Beteiligung von Gefahrgut, da dieses nicht sofort identifiziert und eingedämmt werden konnte.
Gegen 20:30 Uhr endete die Übung für die Feuerwehren. Der Einsatzzug servierte dann noch die sogenannte "Schnellverpflegung".
Für 200 Personen stellte der Betreuungsdienst des Einsatzzuges Bockwurst und Kartoffelsalat bereit.
B. Otten
Bericht-Nr. 143
Der Sanitätsdienst, der Führungsdienst und die Gruppe Technik & Sicherheit präsentierten sich mit dem Ziel
neue Einsatzkräfte zu gewinnen bei der Gewerbeschau in Lunestedt im Verbund mit dem Ortsverein Lunestedt
B. Otten
Bericht-Nr. 142
Die Freiwillige Feuerwehr Langen feierte ihr 75-jähriges Bestehen. Zu diesem Festtag veranstaltete das Ortskommando einen großen Tag der offenen Tür.
Neben dem Rettungswagen des Einsatzzuges wurde insbesondere der Betreuungsdienst vor Ort tätig.
Der Verpflegungsdienst stellte im Auftrag der Feuerwehr Langen 200 Portionen Pfannengyros mit Tzaziki, Krautsalat und Bratkartoffeln her.
Die Einsatzkräfte des Betreuungsdienstes unterstützen den Verpflegungsdienst bei der Einrichtung und dem Betrieb der
Kochstelle und übernahmen auch die Ausgabe der Speisen. Die Nachfrage war so groß, dass am Ende noch Bratwürste durch den Verpflegungsdienst gegrillt wurden.
Zudem präsentierten die Einsatzkräfte des Betreuungsdienstes auch den Rettungswagen des Einsatzzuges, welcher im Verlauf der Veranstaltung
noch einen 8-jährigen Jungen aus Langen in ein Bremerhavener Krankenhaus fuhr.
Neben dem Einsatzzug des Roten Kreuzes beteiligte sich die Polizei, das Technische Hilfswerk, verschiedene Feuerwehren, G.A.R.D. Rettungsdienst GmbH, die Rettungshundestaffel Nord e.V und v.a.m.
an der gelungenen Veranstaltung.
B. Otten
Bericht-Nr. 141
In der Nacht zum 02.06.09 rief gegen 00:05 Uhr die Rettungsleitstelle den Bereitschaftsleiter des Einsatzzug an und bat
um Unterstützung.
Gleich zwei Fahrzeuge des öffentlichen Rettungsdienstes unseres Kreisverbandes waren ausgefallen. In den Nachmittagstunden musste der Regel-Rettungswagen der Rettungswache Schiffdorf ausser Betrieb genommen werden. Im Verlauf des späten Abendes fiel dann auch noch der Ersatz-Rettungsagen aus.
Bereitschaftsleiter Otten reagierte sofort und konnte schon um 00:30 Uhr den einsatzbereiten Rettungswagen des Einsatzzuges übergeben.
Bis zum 05.06.20009 wurde dieser dann im Regel-Rettungsdienst eingesetzt.
B. Otten
Bericht-Nr. 140
Der Rettungswagen des Einsatzzuges konnte mit einem vollwertigen Defibrillator aufgewertet werden.
Das Gerät vom Typ Corpuls 08/16 wurde aus dem Rettungsdienst übernommen. Alle Einsatzkräfte des Einsatzzuges sollen es im Notfall als sogenannten automatisierten externen Defibrillatoren (AED) benutzen können. Hierzu muss das Gerät noch entsprechend in einen dauerhaften AED-Modus programmiert werden. Den dazu ausgebildeten Rettungsassistenten und Ärzten wird dann mittels eines Zugangscodes ermöglicht, auch die darüber hinausgehenden Funktionen zu bedienen.
Lars Ippich
Bericht-Nr. 139a
Um den Kameraden der Feuerwehr einmal die Gelegenheit zu bieten in den Kochtopf des Verpflegungsdienstes
zu gucken, stellte der Betreuungsdienst den Feldkochherd und den Gerätewagen Verpflegung beim 1. Frelsdorfer Feuerwehr Sternenmarsch aus.
Mit dabei war auch die Sanitätsgruppe, die Ihren Rettugnswagen zu Besichtigung öffnete.
B. Otten
Bericht-Nr. 139
Am frühen Nachmittag wurde der RTW zur Brandsicherheitswache bei einem Großfeuer in der Gemeinde
Hollen alarmiert. Dort brannte ein Aufzuchtstall für Schweine in voller Ausdehnung.
ca. 2000 Ferkel verendeten in dem Gebäude.
B. Otten
Bericht-Nr. 138
Der Einsatzzug konnte drei neue Zeltplanen erwerben, darunter eine Plane für das Küchenzelt aus PVC, welche aus Mitteln des Bund finanziert wurde.
Die zwei Planen für die UNterkunftszelte wurden aus Eigenmitteln ersatzbeschafft, da die vorhandenen Zelthäute doch stark in die Jahre gekommen sind und neben deutlichen
Gebrauchsspuren auch mürbe wurden.
Es handelt sich bei den Planen um die ersten Produkte, die bei der Fa. Inhag-Zelte, Schlüchtern (www.inhag-zelte.de) erworben wurden.
B. Otten
Bericht-Nr. 137
Kaum war der nächtliche Einsatz in Sellstedt (Bericht-Nr. 135) beendet, wurde der RTW des EInsatzzuges zu einem Feuer in die Ortschaft Hagen entsandt. DOrt brannte ein Zwei-Familien-Wohnhaus nach Ausbreitung eines Feuers, welches in einem Carport entstanden war.
Gegen 9:00 Uhr war auch dieser Einsatz beendet.
B. Otten
Bericht-Nr. 136
