Einsatzchronik und andere Ereignisse

25.08.2009 - Evakuierungsübung in Spaden zusammen mit der Feuerwehr -

Es brennt in der Diedrich-Schultze-Schule. Die Spadener Grundschule ist voller Kinder, die schnell evakuiert werden müssen. Aus dem Obergeschoss dringen bereits Rauchschwaden. Doch die Feuerwehr und der Einsatzzug des Deutschen Roten Kreuz stehen schon bereit. Schließlich handelt es sich nur um eine Übung.

In Zusammenarbeit mit der Ortsfeuerwehr Spaden haben Einsatzkräfte verschiedener Fachgruppen die Evakuierung geübt. Hierfür musste eine Betroffenensammelstelle errichtet und dann betrieben werden. Die insgesamt 169 Grundschüler und 43 Kindergartenkinder wurden registriert, im Anschluss überprüften die Einsatzleitung des DRK mit der Schulleitung, ob die Evakuierung erfolgreich war.

Auf dem Schulhof versorgte der Verpflegungsdienst dann mit gesundem Essen und etwas Süßem: Die Feuerwehr und das DRK spendeten Äpfel und Milchschnitten, dazu gab es Kirsch- und Maracujasaft, der aus speziellem Pulver frisch zubereitet wurde.

Nach der Übung fand besonders der Rettungswagen, der zur Absicherung der Übung im Hintergrund bereitstand, großes Interesse bei den Kindern. Die Einsatzkräfte des Einsatzzuges erklärten die Funktionen der Geräte im Innenraum und beantworteten ihre Fragen.

Die Übung lief sehr erfolgreich ab. Sowohl die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte aus verschiedenen Fachgruppen untereinander als auch mit der Feuerwehr verliefen ohne Probleme. Für den Ernstfall sind alle Beteiligten bestens gerüstet.

Lars Ippich
Bericht-Nr. 152




23.08.2009 - Sanitätswachdienst auf dem Beverstedter Pferdemarkt -

Mit 25.000 Besuchern war auch in diesem Jahr der Pferdemarkt in Beverstedt ein voller Erfolg. Für die medizinische Versorgung der Besucher sorgte dabei der Einsatzzug des Deutschen Roten Kreuz.

Ein Zelt aus dem Gerätewagen des Sanitätsdienstes schaffte die nötige Ruhe und Abgeschiedenheit, um kleinere Verletzungen an Ort und Stelle zu behandeln. Der Rettungswagen stand bereit, um bei größeren Notfällen sofort professionell Hilfe leisten zu können. Das war auch notwendig, denn mehrfach mussten der Rettungsdienst und Notarzt verständigt werden. Zwei Patienten wurden sogar zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Mit im Einsatz war auch der Führungsdienst mit zwei Einsatzkräften und dem Einsatzleitwagen. Er hielt über Funk die Verbindung zum Veranstalter und den Kräften der Feuerwehr sowie zur Leitstelle. Seine Hauptaufgabe war es, die einzelnen Einsatzkräfte während des Streifendienstes sowie der Notfälle zu koordinieren und Rettungsmittel anzufordern. Außerdem führte er das Einsatztagebuch.

Die Hauptattraktion des Tages, das Pferderennen um 15 Uhr, lief glücklicherweise ohne Verletzungen ab. Aufgrund des heißen Wetters gab es aber insgesamt sechs Besucher, die Kreislaufprobleme hatten. Am häufigsten behandelt wurde insgesamt 17 Mal wegen Wespenstichen.

Lars Ippich
Bericht-Nr. 151

22.08.2009 - ca. 00.45 Uhr - Alarmierung des Rettungswagen zur Brandsicherheitswache -

In der Nacht auf Samstag waren in Stubben Heuballen und landwirtschaftliche Geräte in Brand geraten. Die Feuerwehr rückte mit vier Ortswehren aus.

Der Rettungswagen des Einsatzzuges wurde gegen viertel vor eins alarmiert und rückte zur Brandsicherheitswache aus. Er löste damit die Kräfte des hauptamtlichen Rettungsdienstes ab.

Es mussten keine Verletzten versorgt werden. Der Einsatz endete um 4.30 Uhr.

Lars Ippich
Bericht-Nr. 150

21.08.2009 - ca. 01.00 Uhr - Alarmeinsatz für den Betreuungsdienst und die Gruppe Technik & Sicherheit -

Nachdem in den späten Abendstunden bereits der Rettungswagen des Einsatzzuges alarmiert worden war (siehe Bericht 148), wurde im Verlauf des Einsatzes gegen ein Uhr vom Gemeindebrandmeister der Feuerwehr Schnellverpflegung für 50 bis 100 Personen angefordert. Kaum mehr als eineinhalb Stunden später konnte diese bereits vom Betreuungsdienst an die Einsatzkräfte ausgegeben werden. Neben Kaltgetränken und Kaffee wurde ungarische Gulaschsuppe mit Nudeln und Bockwurst serviert.

Aufgrund der besonderen Lage der Einsatzstelle ungefähr zwei Kilometer außerhalb der Ortschaft war auch die Gruppe "Technik & Sicherheit" am Einsatz beteiligt. Mit Notstrom und Beleuchtungsballon sorgte sie für die benötigte Ausleuchtung des Arbeitsbereiches. Außerdem unterstützten sie den Betreuungsdienst beim Aufbau eines Zeltes inklusive Bestuhlung, das als Speisesaal vorgesehen war.

Für die letzten der insgesamt 14 eingesetzten Kräfte war der Einsatz um 6.30 Uhr beendet.

Lars Ippich
Bericht-Nr. 149

20.08.2009 - ca. 23.10 Uhr - Alarmierung des Rettungswagen zur Brandsicherheitswache -

Kurz nach 23 Uhr wurde der Rettungswagen des Einsatzzuges nach Wellen alarmiert. Dort waren an einem Waldrand dreihundert Strohballen in Brand geraten. Sechs Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde Beverstedt waren mit zweihundert Einsatzkräften vor Ort, um ein Übergreifen des Feuers auf den Wald zu verhindern.

Der Rettungswagen löste den hauptamtlichen Rettungsdienst bei der Brandsicherheitswache ab. Es mussten keine Verletzten behandelt werden. Der Einsatz endete für den Rettungswagen und seine Besatzung gegen 5.30 Uhr.

Lars Ippich
Bericht-Nr. 148

01.08.2009 - KatS ohne Grenzen in Tarmstedt -

Am 01.08.2009 fand in Tarmstedt ein vom DRK-Kreisverband Bremervörde ausgerichtetes "Spiel ohne Grenzen" statt. Hieran beteiligten sich zwei Mannschaften des Einsatzzuges. Auf dem Rundweg durch Tarmstedt mussten neben DRK-bezogenen Aufgaben auch Aufgaben, die auf einen hohen Spaß-Faktor abzielten, absolviert werden. Hierzu gehörten unter anderem der Wassertransport über eine länger Strecke mittels Bobby-Car. Am Ende reichte es für die beiden Mannschaften zum zweiten und vierten Platz.

22.07.2009 - 10:19 Uhr - Alarmierung des Rettungswagen des Einsatzzuges -

Am Morgen war in ein Bauernhaus in Lintig ein Blitz eingeschlagen. Nachdem die Freiwillige Feuerwehr und der hauptamtliche Rettungsdienst ausgerückt waren, wurde auch der Rettungswagen des Einsatzzuges alarmiert. Dieser sollte die hauptamtlichen Kräfte bei der Brandsicherheitswache ablösen.

Glücklicherweise mussten keine Verletzten behandelt werden. Der Gemeindebrandmeister der Feuerwehr forderte jedoch später noch Schnellverpflegung für 100 Personen an. Hierfür rückte dann der Betreuungsdienst aus.

Der Einsatz endete schließlich gegen 15 Uhr.

Lars Ippich
Bericht-Nr. 147

16.07.2009 - 13:49 Uhr - Alarmierung des Rettungswagen des Einsatzzuges -

Kurz vor 14 Uhr wurde der RTW des Einsatzzuges in Neuenwalde benötigt. Dort war ein Wohngebäude in Brand geraten. Im Verlauf des Einsatzes wurde ein Feuerwehrmann, der sich während der Löscharbeiten leicht verletzt hatte, direkt vor Ort versorgt.

Der Einsatzleiter der Freiwilligen Feuerwehr forderte schließlich Kaltgetränke für 60 Personen an. Der Verpflegungsdienst des Einsatzzuges wurde deshalb gegen 15 Uhr alarmiert. Die Lagerbestände reichten jedoch für die benötigte Menge Getränke nicht mehr aus, so dass zunächst Nachschub beschafft werden musste. Der Verpflegungsdienst erreichte die Einsatzstelle dann um 16 Uhr.

Gegen 17:30 Uhr endete der Einsatz für alle eingesetzten Kräfte des Einsatzzuges.

Lars Ippich
Bericht-Nr. 146

01.07.2009 - Umstellung der Einsatzkleidung -

Die Einsatzkleidung ist wichtiger Bestandteil der Schutzausrüstung aller Einsatzkräfte. Sie trägt im Einsatz, aber auch bei Übungen, zum Eigenschutz bei. Denn wird ein Helfer selbst zum Patienten, geht er nicht nur selbst als Unterstützung verloren. Er fällt außerdem noch den verbleibenden Kräften zur Last.

Die Anforderungen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung an Arbeits-, Warn- und Schutzkleidung stellt, sind nicht ohne Grund hoch. Sie sind aber auch einem ständigen Wandel unterworfen. Dieser macht es notwendig, dass die Einsatzkleidung (siehe Bild: Florian Bergherr, li.) stets an aktuelle Notwendigkeiten angepasst wird.

Nach Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung für die Einsatzkräfte im Einsatz stellte die Bereitschaftsleitung fest, dass häufig Einsätze im öffentlichen Straßenverkehrsraum durchgeführt werden. Dies stellt besondere Anforderungen an die Schutzkleidung. Analog dazu sollte möglichst das DRK-Erscheinungsbild nach der Dienstbekleidungsordnung des DRK eingehalten werden.

Darüberhinaus waren auch viele Einsatzjacken und -hosen in die Jahre gekommen und erfüllten nicht mehr ihre bisherige Funktion. Auch deshalb war neue Einsatzkleidung zwingend notwendig.

Zu den wichtigsten Neuerungen zählt der Einzug der Farbe Grau, in der jetzt die gesamte Einsatzhose und ein Teil der Einsatzjacke gehalten sind (siehe Bild: Christian Michaelis, re.). Aber auch der Ton der Farbe Rot wurde in ein Tagesleuchtorange geändert und ist jetzt noch auffälliger.

Der gesamte Einsatzzug wird schrittweise auf die neue Einsatzkleidung umgestellt. Dies wird bis Ende 2010 andauern.

Lars Ippich
Bericht-Nr. 145a

19.06.2009 - ca. 23:50 Uhr - Alarmierung des Rettungswagen des Einsatzzuges -

In Loxstedt brannte in einem 6-Familienhaus eine Wohnung. Der öffentliche Rettungsdienst versorgte dem Bewohner und brachte diesen in ein Krankenhaus. Der RTW des Einsatzzuges wurde zur Absicheurng der Löscharbeiten an die Einsatzstelle entsandt. Der Einsatz endete gegen 01:45 Uhr.

B. Otten
Bericht-Nr. 145

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