Einsatzchronik und andere Ereignisse

01.12.2009 - Beauftragter für AnwärterInnen eingesetzt -

Zum Monatsersten hat Henry Koch die Position des Beauftragten für AnwärterInnen (BfAnw.) übernommen.

Während der sechsmonatigen Anwartschaftszeit, die alle neuen Einsatzkräfte im Einsatzzug durchlaufen, sind sie noch keiner Fachgruppe zugeordnet. Der Beauftragte übernimmt daher für diese Zeit die Aufgaben eines Gruppenführers und ist ihr Ansprechpartner für alle Fragen.

Henry Koch war Zugführer des Einsatzzuges von seiner Gründung 1998 bis zum Jahr 2007 und kann damit auf langjährige Erfahrung zurückgreifen. In seiner neuen Position schließt er eine Lücke in der Organisationsstruktur des Einsatzzuges.

Lars Ippich
Bericht-Nr. 178

27.11.2009 - DRK-Stabstage im Simulations- und Trainingszentrum in Hannover -

Im Simulations- und Trainingszentrum (SiTZ) in Hannover fanden erstmals die DRK-Stabstage statt. Vorgestellt wurde dort die Stabs-Software Ruatti 4c, die durch den Landesverband Niedersachsen beschafft wurde.

Der Zugführer des Einsatzugs, Björn Otten, konnte sich im Laufe des Tages an verschiedenen Stationen gemeinsam mit Vertretern der Polizeidirektion Oldenburg und Rotkreuzbeauftragten anderer Kreisverbände ein Bild von den Möglichkeiten der Software verschaffen. Dazu zählten Übungsleitung und Lagekartenführung mit der Software sowie die Abarbeitung kleiner Sanitätswachdienste bis hin zu komplexen Schadenslagen.

Die Veranstaltung wurde abgerundet durch eine Vorstellung des SiTZ und ein Planspiel einer Schadenslage.

Lars Ippich
Bericht-Nr. 177a

13.11.2009 - Rücktritt der Ausbildungskoordinatorin -

Gisela Maruszczak stellte heute aus persönlichen Gründen das Amt der Ausbildungskoordinatorin mit sofortiger Wirkung zur Verfügung.

Björn Otten
Bericht-Nr. 176a

13.11.2009 - Übung eines Verkehrsunfalls mit der Feuerwehr -

In Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Spaden übte heute die Sanitätsgruppe des Einsatzzugs die Rettung mehrerer Verletzter in Spaden.

Im Einkaufspark Spaden wurde ein Verkehrsunfall simuliert: In zwei Autos sowohl auf der Straße, als auch tiefer auf dem Parkplatz befanden sich eingeklemmte Personen, die zunächst von der Feuerwehr gerettet werden mussten, um dann von den Kräften des Einsatzzugs weiterversorgt zu werden. Die Schwierigkeit lag hierbei darin, dass bereits in den Autos am Patienten gearbeitet werden musste, um keine Zeit für die Behandlung zu verlieren.

Lars Ippich
Bericht-Nr. 176

14.11.2009 - Stabsrahmenübung des Landkreis Cuxhaven -

Einmal jährlich wird der Katastrophenfall geübt und der Stab des Landkreises tritt zusammen. So soll die Zusammenarbeit für den Ernstfall trainiert werden und überprüft werden, ob alle Teile des Stabs und der Einsatzleitungen ihre Aufgaben erfüllen können.

An der diesjährigen Stabsrahmenübung im Kreishaus in Cuxhaven nahmen auch der Björn von Thaden, Fachberater DRK, und der Rotkreuzbeauftragte Steffen Tobias teil. Die insgesamt ungefähr 60 Teilnehmer setzten sich zusammen aus den sechs Sachgebietsleitern des Landkreises sowie weiteren Fachberatern der Polizei und Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks sowie der Bundeswehr.

Die Einsatzlage sah eine schwere Sturmflut vor, von der besonders die Wurster Küste betroffen war. Der Deich weichte durch und reiche Niederschläge sorgten für eine drohende Überflutung landwirtschaftlicher Flächen, von denen Nutztiere evakuiert werden mussten. Die neue Software "TecBOS" sollte erstmals bei der Dokumentation und Kommunikation innerhalb des Stabs helfen. Mehrere benachbarte Landkreise setzen diese bereits ein.

Burkhard Wettwer, Leiter des Ordnungsamts und der Stabsrahmenübung, äußerte sich anschließend positiv: Alle Übungsziele wurden erreicht, obwohl man die Kommunikation zwischen Stab und Technischer Einsatzleitung noch verbessern könne.

Lars Ippich
Bericht-Nr. 0175a

14.11.-16.12.2009 - Fachausbildung Betreuungsdienst -

Drei Wochenenden führten Ende November und im Dezember fort, wozu Anfang November die Grundlagen gelegt wurden: Die Ausbildung im Betreuungsdienst.

In der Fachausbildung, bei der die Oberthemen Unterkunft und soziale Betreuung kombiniert unterrichtet wurden, wurden bereits behandelte Themen vertieft und die Einsatzkräfte zur eigenständigen Arbeit befähigt. Mit umfangreicher Theorie zu Aufgaben und Struktur des Betreuungsdienstes sowie Einsatztaktik und Zusammenarbeit mit anderen Fachgruppen ging es dann darum, einen Sammelplatz anzulegen und zu belegen.

Weitere Themen im Verlauf der Ausbildung waren die Einrichtung und der Betrieb von Notunterkünften sowie die Verpflegungsausgabe, außerdem standen auch wieder Registrierung sowie Transporte von Betroffenen auf dem Themenplan.

Beendet wurde der Lehrgang mit einer ganztägigen Abschlussübung, bei der Betroffene transportiert, eine Notunterkunft eingerichtet und betrieben sowie Verpflegung beschafft und zubereitet werden musste.

Lars Ippich
Bericht-Nr. 175

13.11.2009 - Vorstellung des Technischen Hilfswerks -

Im Rahmen der Allgemeinen Grundausbildung aller Fachdienste stellte sich auch der Ortsverband Bremerhaven des Technischen Hilfswerks (THW) vor.

Als Referent konnte Andre Schröder, der stellvertretende Ortsbeauftragte, gewonnen werden. Er erzählte während seines Vortrages und in der anschließenden Fragerunde, wie das THW entstanden ist und wie es heutzutage bundesweit und auch direkt vor Ort organisiert ist. Außerdem klärte er über seine Aufgaben und die einsatztaktischen Möglichkeiten auf.

Beim nächsten gemeinsamen Einsatz sind die teilnehmenden Einsatzkräfte aller Fachgruppen jetzt noch besser auf eine Zusammenarbeit vorbereitet.

Lars Ippich
Bericht-Nr. 174

11.11.2009 - 12.50 Uhr - Gefahrgutunfall in der Wingst -

Nur Stunden nach dem letzten Einsatz wurde der Rettungswagen um 12.50 Uhr zu einem Gefahrgutunfall in der Wingst alarmiert. In einem Betrieb, der Kunststoffe verarbeitet, trat Wasserstoffperoxid aus. Der Einsatzzug stellte deshalb die Brandsicherheitswache.

Die örtlichen Feuerwehren forderten Unterstützung aus Stade an. Die dortige Werkfeuerwehr des Unternehmens Dow Chemical konnte schließlich die Bergung des Stoffes durchführen.

Lars Ippich
Bericht-Nr. 173

10.11.2009 - 21.53 Uhr - Brandsicherheitswache für Feuer in Ahlen-Falkenberg -

Kurz vor 22.00 Uhr wurde der Rettungswagen nach Ahlen-Falkenberg nahe Wanna alarmiert. Ein Stallgebäude, das als Heulager genutzt wurde, war in Brand geraten. Fünf Ortswehren der Freiwilligen Feuerwehr waren vor Ort, um das Feuer zu bekämpfen.

Eine Person wurde ambulant behandelt, eine Einweisung war jedoch nicht erforderlich. Der Einsatz endete gegen 2.30 Uhr.

Lars Ippich
Bericht-Nr. 172

07.11.2009 - Fahrsicherheitstraining für Einsatzkräfte im Einsatzzug -

Knapp 20 Einsatzkräfte aller Fachgruppen nahmen am Wochenende an einem Fahrsicherheitstraining in Altenwalde teil.

Nachdem im Frühjahr und Sommer diesen Jahres die Kraftfahrer der Einsatzfahrzeuge an einer Ausbildung für Kraftfahrerzeugführer im Zivil- und Katastrophenschutz teilnahmen, konnte Bereitschaftsleiter Björn Otten nun einen besonderen Leckerbissen für seine ehrenamtlichen Kräfte anbieten.

In Kooperation mit der Landesverkehrswacht Niedersachsen e.V. und finanziert durch die Unfallkasse des Bundes, konnten die ersten Teilnehmer der umfangreichen DRK-internen Kraftfahrerausbildung an einem fünfstündigen Fahrsicherheitstraining teilnehmen.

"Das Training fand in der Bundeswehrkaserne Altenwalde statt und wurde von den Kameradinnen und Kameraden begeistert angenommen. Unser Ausbilder für die Kraftfahrzeugführerschulung, Herr Georg Wölk, war ebenfalls bei dem ersten Fahrsicherheitstraining dabei. Auch er war voll es Lobes für die Veranstaltung", führt Otten aus. Geübt wurde insbesondere das Verhalten der Fahrzeuge in Extremsituationen. So wurde das richtige Sitzen als essenzieller Bestandteil für Notbremsungen genauso erklärt wie das Verhalten der Fahrzeuge auf trockener und nasser Fahrbahn.

Da das Training mit den Einsatzfahrzeugen des Katastrophenschutzes stattfand, wurden die Teilnehmer genau auf den Fahrzeugen mit Überraschungen konfrontiert, die auch im Einsatzfall auf Sie zukommen könnten. Einige Fahrzeuge sind schon mehr als 20 Jahre alt und verfügen natürlich weder über Servolenkung noch über modernste Unterstützungstechnik wie ESP, ABS oder Bremskraftverstärker.

Das Training wird dieses Jahr noch mehrfach wiederholt. Jede Einsatzkraft vom Notarzt über Gruppenführer bis zum Anwärter, die über eine Fahrerlaubnis verfügt, soll die Gelegenheit bekommen, das richtige Verhalten zu trainieren.

B. Otten
Bericht-Nr. 171

Fotos: Dr. med. Werner Baeßler, Bereitschaftsarzt

EQ-Zertifiziert