Einsatzchronik und andere Ereignisse

17.07.2006 - 18:00Uhr - Großfeuer in Nordholz


Erste Gedanken an eine zentrale Getränkevorhaltung


Am 17.07.2006 wurde gegen 18:50 Uhr der DRK-Einsatzzug Wesermünde, auf Veranlassung der Rettungsleitstelle, alarmiert.

In Nordholz brannte zu diesem Zeitpunkt die Stallungen eines landwirtschaftlichen Gehöftes in voller Ausdehnung.

Die vor Ort tätigen Feuerwehren forderten über die Rettungsleitstelle Kaltgetränke, Schnellverpflegung und die Stellung eines Rettungswagens an der Einsatzstelle an.

Mai / Juni 2006 - Fußballweltmeisterschaft - die Welt zu Gast bei Freunden

10.04.2006 - Einsatz des Roten Kreuzes dauert an auch über die Osterfeiertage im Katastrophengebiet



Nachdem die Einsatzkräfte des Katstrophenschutzes vom Roten Kreuz am vergangenen Wochenende zunächst zur Unterstützung der Kreisfeuerwehrbereitschaften und zur Verbringung der Landesreserve an Betreuungsmaterialien am Sonntagabend Ihren Einsatz im Katastrophengebiet beendet hatten (die NZ berichtete), schrillten in der Nacht von Sonntag auf Montag erneut die Funkmeldeempfänger.

Bevorstehende Evakuierungsmaßnahmen in Lüchow-Dannenberg waren der Grund des erneuten Alarmes zur Nachtzeit. Unverzüglich wurden sämtliche Rettungs- und Krankenwagen des Einsatzzuges in das Katastrophengebiet entsandt.


Dort in den frühen Morgenstunden eingetroffen, bereitete die Einsatzleitung der DRK-Hilfszugabteilung Niedersachsen aus Hannover die Evakuierung eines Seniorenheimes und eines Krankenhauses direkt an der Jeetzel vor.


Über 150 Einsatzkräfte, mit mehr als 40 Kranken- und Rettungswagen, standen aus ganz Niedersachsen hierfür bereit.


Gott sei dank, stieg die Elbe am Montag morgen nicht weiter an. Die Evakuierungen wurden nicht mehr erforderlich. Die 15 Einsatzkräfte des Sanitätsdienstes Wesermünde rückten wieder ab.

09.04.2006 - Elbehochwasser II


Ebenfalls in der Nacht zu Montag wurde eine Betreuungseinheit aus Wesermünde alarmiert.
Hier galt es sofort 2 Kleintransporter zu besetzen und für logistische Aufgaben im Schadensgebiet zur Verfügung zu stellen.
Für die 6 Einsatzkräfte des Betreuungsdienstes war der Einsatz nicht so schnell wieder vorbei: "Es ist damit zu rechnen, dass der Einsatz dieser Kräfte auch über Ostern hinaus andauern könnte.", so Björn von Thaden, Kreisbereitschaftsleiter.

08.04.2006 - Elbehochwasser


Seit Samstagmorgen, 10:00 Uhr, waren auch die Rot-Kreuz-Katastrophenschützer des Einsatzzuges Wesermünde in die Katastrophenbewältigung entlang der Elbe eingebunden.

Die Betreuungsgruppe des Einsatzzuges rückte mit der Kreisfeuerwehrbereitschaft Nord aus, um vor Ort die Versorgung der Kameraden/innen der Feuerwehr sicher zu stellen. Zu diesem Zweck wurde auch der Verpflegungs-LKW mit der Feldküche mitgeführt.
Die insgesamt 14 Einsatzkräfte bekämpften die Katastrophe ;in den Mägen; und bereiteten warme Speisen und Getränke zu.

"Ich habe noch nie einen so harmonisch verlaufenden Einsatz erlebt" lobte die DRK-Küchenchefing Karin Aufderheide aus Loxstedt, "es hat prima geklappt. Ein echt tolle Zusammenarbeit mit unserer Feuerwehr"

Ein Fahrzeugausfall bereitete den Einsatzkräften gleich zu Beginn des Einsatzes Sorgen. Das DRK als Netzwerk der Menschlichkeit verstand es aber, im Notfall zu improvisieren. Schnell war ein Ersatz-LKW aus dem benachbartem DRK-Kreisverband Bremerhaven organisiert.

"Wir helfen, wo geholfen werden muss", so Petra Becker-Tiedemann, Kreisbereitschaftsleiterin des Bremerhavener DRK-Verbandes, "schnell und unkompliziert."

Noch die ganze Nacht auf Sonntag hindurch, wurde in einer Gemeinschaftsarbeit beider Verbände eiligst Marschverpflegung für die abllösenden Einsatzkräfte der Feuerwehren organisiert. Knapp 250 "Lunchpakete" wurden bis 09:00 Uhr "geschnürt", schliesslich standen alleine für die An- und Abreise ins Schadensgebiet 3 ½ - Stunden Fahrt auf dem Programm.


Für die abgelösten Kräfte wurde als kleine Überraschung noch "Bockwurst & Kartoffelsalat" in die Reisebusse verstaut.

Herbst 2006 - Ausrüstungsverzeichnis des Einsatzzuges veröffentlicht


Einsatzkiste "Schnelldesinfektion"

Sommer 2006 - Arzttruppkraftwagen erhält Staufächer im Eigenausbau


Der ATrKw wurde von Tim Voigt auf Wunsch des GF Sanitätsdienst mit einem Staukasten zwischen Fahrer- und Beifahrersitz für Ordner, Fahrzeugpapiere etc ausgerüstet. Der Clou an dieser Lösung ist eine Lösung, die dem Beifahrer eine Art Schreibtisch während der Fahrt bietet.

Frühjahr 2006 - Erweiterung der Behandlungskapazität auf 50 Verletzte


Erweiterung der Behandlungskapazität auf 50 Verletzte

13.12.2005 - Rücktritt von Björn Otten als stellvertretendem Zugführer des Einsatzzuges


Björn Otten stellte sein Amt als stellvertretender Zugführer zur Verfügung.

In seiner Begründung nennt er Probleme mit Entscheidungen und Handlungen des Zugführers und des Kreisbereitschaftsleiters nach einer Anforderung durch den THW Ortsverband Cuxhaven für einen Verpflegungseinsatz.

25.11.2005 - Übung "Alisa" in Stade


In einer Vollübung des Einsatzzuges wurden alle Kräfte in den späten Abendstunden notfallmäßig nach Stade beordert. Dort kam es aufgrund einer angenommenen Amoklage zu erheblichen Beeinträchtigungen des Hilfeleistungssystems. Der Einsatzzug wurde angefordert, um eine im Zentrum Stade befindliches Schaltgebäude der Stadtwerke nach einem Unfall nach Verletzten abzusuchen, diese fachgerecht zu retten und in der Folge zu transportieren.

Die Übung an sich fand dabei bei einsetzendem Regen und Schneetreiben, extremer Straßenglätte, unter Sonder- und Wegerechten, bei Sturm und über die komplette Nacht statt.

Ziel der Übung war u.a. die Einsatzkräfte an Ihre Belastungsgrenze zu bringen, was durch die äußeren Umstände auch sehr gut gelang.

Noch auf der Anfahrt nach Stade versagte der Gerätewagen Unterkunft seinen Dienst und musste von Drangstedt zurück nach Spaden geschleppt werden. Wie sich später herausstellte, war dieser Schaden ein Totalausfall und das Fahrzeug muss außer Betrieb genommen werden.

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