Einsatzchronik und andere Ereignisse

08.11.2007 - 21:15 Uhr - Alarmwarnung für den DRK-Einsatzzug Wesermünde und weitere Kreisverbände an der Küstenlinie.


Gefahr einer schweren Sturmflut. Das Hochwasser wurde 2,50 m - 3,00 m über dem mittleren Tiedenhochwasser erwartet.
Am 09.11.07 gegen 18:00 Uhr ist Entwarnung. Der "Blanke Hans" hatte uns verschont.

02.11.2007 - McFit und Brauns International helfen DRK-Katastrophenschützern - Spinde und Transport gespendet


Schiffdorf-Spaden. Hilfe der etwas ungewöhnlicheren Art erhielt der DRK-Katastrophenschutz im Kreisverband Wesermünde.

Alle Einsatzkräfte des Einsatzzuges eilen im Alarmfall zum DRK-Depot nach Spaden. Von hier geht es dann zum Schadensort.
Um einen größtmöglichen Zeitvorteil zu sichern, entschied man sich beim DRK schon vor einigen Jahren dazu, die Einsatzkleidung vollständig in Kleiderspinden im DRK-Depot aufzubewahren.

"Begonnen haben wir mit ausgemusterten Kleiderspinden der Bundeswehr", erinnert sich Benjamin Rottmeir, Beauftragter für die Persönliche Schutzausrüstung der Einsatzkräfte.
"Mittlerweile sind diese Spinde aber auch für unsere Zwecke nicht mehr ausreichend. Die doch recht teure Einsatzkleidung begann in den Spinden zu sparken, da die Schränke nicht ausreichend belüftet sind".

Die Ehrenamtlichen des DRK haben sich in Ihrer Not an die Firma McFit gewandt. McFit mit Hauptsitz in Berlin und einem Sportstudio hier am Bahnhof wusste Rat. Im Zentrallager des Unternehmens in Schlüsselfeld, nahe Nürnberg, standen tatsächlich 6 Spindschränke aus Metall ungenutzt. Diese Schränke wurden dem Einsatzzug Wesermünde gespendet.
Ein Problem blieb der Transport der knapp 1,20m breiten und 1,80 hohen Schränke von Schlüsselfeld nach Spaden.

"Wir haben uns an die Firma Brauns International hier in der Stadt gewandt. Das Umzugsunternehmen ist weltweit tätig und wir hofften auf eine Möglichkeit die Schränke als Beiladung transportiert zu bekommen. Das hat auch geklappt", freut sich Rottmeir.
Brauns International verzichtet für den Transport sogar auf die sonst üblichen Versandkosten und spendet ebenfalls dem Katastrophenschutz.
"Wir danken den Spendern für Ihre Unterstützung. Leider ist es keine Selbstverständlichkeit mehr, die ehrenamtlichen Helfer und Helferin des Katastrophenschutz zu unterstützen. Schön zu wissen, dass es doch noch
Unternehmen gibt, die dazu beriet sind." bedankt sich Björn Otten, Bereitschaftsleiter des DRK-Wesermünde.

20.10.2007 - Übung der Kreisfeuerwehrbereitschaft Cuxhaven-Süd


In und um Lunestedt fand die jährliche Katastrophenschutzübung der Feuerwehren statt.
Die Kräfte des Logistikzuges (gemischter Zug aus Kräften der Feuerwehren und des DRK Einsatzzuges) wurden mit der Verpflegung der Übungsteilnehmer beauftragt.
Auf der Speisekarte stand Gulasch mit Spätzle und einem frischem Salat.

Es wurden ca. 150 Portionen ausgegeben.

19.10.2007 - Einsatzzug hilft Rettungsdienst


Medizinprodukte und Rettungswagen als Rückfallebene überstellt.
Am 19.10.07 sollte eigentlich ein Ersatz-RTW in Dienst des Einsatzzuges gestellt werden, doch es kam anders:
Der RTW des Einsatzzuges einschlich der kompletten Ausrüstung, wurde an den Rettungsdienst "verliehen". Eine drohende Zahlungsunfähigkeit der Fa. Ampf - Rettungsdienst Dorum - machte es erforderlich, dass unmittelbar 3 Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug zusätzlich vorgehalten werden.

Der Einsatzzug hilft dem Rettungsdienst, neben seinem Rettungswagen, noch mit einem Beatmungsgerät, einen Pulsoximetriegerät, einer Absaugpumpe und div. Kleinigkeiten aus, um diese Herausforderung bewältigen zu können.

10.10.2007 - Neuer Geräteanhänger für die Rot-Kreuz-Techniker


Neuer Geräteanhänger der Fachgruppe Technik & Sicherheit übergeben.
Vor ein paar Tagen wurde im Rahmen einer kleinen Feierstunde ein neuer Geräteanhänger der Fachgruppe Technik & Sicherheit des DRK-Einsatzzuges durch den Bereitschaftsleiter offiziell übergeben.

"Mit diesem neuen Anhänger können wir nun schnell und effektiv unsere Aufgaben im Einsatzfall bewältigen" freut sich Andreas Suchanneck, Gruppenführer der Techniker. "Wir sind so in der Lage, alle erforderlichen Gerätschaften an der Einsatzstelle unverzüglich in Betrieb zu nehmen". Die Gruppe Technik & Sicherheit ist innerhalb des DRK-Katastrophenschutz für die Eigenständigkeit und technische Unabhängigkeit des Einsatzzuges verantwortlich.

"Sie ist das Mädchen für Alles", betont Christian Albers, der die Gruppe jahrelang selber geleitet hat und heute als stellvertretender Bereitschaftsleiter des DRK Wesermünde tätig ist. "Wo auch immer eine helfende Hand gebraucht wird, kommt der DRK-Techniker zum Einsatz. Dabei steht nicht die Versorgung von Verletzten oder Unverletzten im Vordergrund, sondern vielmehr die technische Hilfe" führt er weiter aus.

Zu den Aufgaben der Fachgruppe Technik & Sicherheit gehören beispielsweise das Herstellen und Verteilen von Warmluft (Beheizung) für Zelte und ortsfeste Gebäude, das Erzeugen von Netzersatzstrom mit Notstromaggregaten, der Brandschutz und kleine handwerkliche Arbeiten wie z.B. kleinere Defekte an Kraftfahrzeugen während der Einsatzfahrten zu beseitigen, Abschlepphilfe leisten. Auch die technische Kontrolle von Gebäuden, welche zu Notunterkünften hergerichtet werden sollen, gehört zu den weit gefächerten Aufgaben der Gruppe.Daneben stellt die Fachgruppe Kraftfahrer für alle anderen Fachgruppen, wenn diese nicht ausreichend eigene Kraftfahrer einsetzen können, koordiniert den Aufbau von Zeltstädten und sorgt für Ausleuchtung von Einsatzstellen. Darüber hinaus sorgen die Techniker, wie sie im Rot-Kreuz-Sprachgebrauch liebevoll genannt werden, für die nötige Arbeitssicherheit, indem sie aktiv vor Gefahren warnen.

Das sind nur einige der vielfältigen Aufgaben der Gruppe Technik & Sicherheit, deren Leistungsspektrum im Laufe der letzten Jahre stetig erweitert wurde. "Wir können heute gemäß den Grundsätzen des Roten Kreuzes überall und zu jederzeit autark arbeiten" erklärt Suchanneck. "Der neue Anhänger ist dabei ein wesentlicher Baustein in unserem Schadensbewältigungs-konzept"
Der Geräteanhänger wurde speziell nach den Wünschen des DRK angefertigt. Die große Zeltheizung beispielsweise ist auf dem Anhänger an einem bestimmten Platz fixiert, im Dach wurde dazu eine Luke eingelassen, aus der der Schornstein rausgeführt wird. Auch eine Luke zur Frischluftzufuhr wurde nach den Abmessungen des Warmlufterzeugers eingebaut.

Auch sämtliche Beschriftungsarbeiten haben die Mitglieder des Einsatzzuges selber hergestellt. Besonders Stolz sind sie auch die verwandten Materialien, welche in der Dunkelheit reflektieren. An den Seiten wurde das Fachdienstabzeichen aller Techniker beim DRK angebracht: ein Zahnrad auf schwarzen Hintergrund.

Neben reinen Materialtransportaufgaben erfüllt der Anhänger noch weitere Funktionen. So ist er auch zentraler Arbeitsplatz der Fachgruppe. Die große, durchgehende Klappe an der Beifahrerseite kann mittels Hydraulik geöffnet werden und bietet einen Unterstand für die Einsatzkräfte. Schlauch- und Kabelleitungen werden schnell und einfach entnommen und verteilt. Auch die Notstromaggregate können rasch entnommen und aufgebaut werden.

Künftig ist beabsichtigt, dass Zugfahrzeug, welches zwischenzeitlich doch etwas in die Jahre gekommen ist, zu erneuern und gegen einen modernen Klein-LKW auszutauschen.

01.10.2007 - Neuregelung Dienstpapiere


Für die Ausstellung der Rotkreuzausweise und der Dienstbücher ab dem 01.10.2007 gilt folgende neue Regelung:
Jeder Ortsverein ist künftig selbst für die Vergabe und Ausstellung der Dienstausweise und Dienstbücher zuständig.

14.09.2007 - Alarm für die Sanitätsgruppe, Technik & Sicherheit und dem Führungsdienst


Feuer in Geestenseth - schrillte es aus dem Pieper - doch Gott sei Dank nur eine Übung.
Die Kreisfeuerwehrbereitschaft Cuxhaven-Nord probte den Ernstfall - anders als üblich mal mit Verletzten.
Der DRK-Einsatzzug übernahm die Verletzten und versorgte sie mit 2 Notärzten und 12 Sanitäter(innen).

01.07.2007 - Aus Einsatzzug der Kreisbereitschaft wird "Bereitschaft Einsatzzug"


KBL von Thaden ist zurückgetreten.

ZF Otten und stellv. ZF Albers übernehmen Aufgaben eines Bereitschaftsleiters
Einsatzzug wird eigenständige Bereitschaft innerhalb der Kreisbereitschaft

Kreisbereitschaftsleiter nicht nachnominiert

zielgerichtete Einführung von Qualitätsmanagement im Ehrenamt (EQ) angestrebt

26.06.2007 - Hilfeleistung im Zeltlager Heinrich-Wihlem-Kopf in Otterndorf


200 wärmende Wolldecken und insg. 8 Zelte mit Heizungen erwärmt. Unterstützung für den KV Land-Handeln durch den Einsatzzug Wesermünde sowie aus dem KV Stade.

20.04.2007 - Pflegeheimes "Elisabeth-Haus" zieht um


Am 20.04.2007 zogen die Bewohner des Ev.-luth. Pflegeheimes "Elisabeth-Haus", Schillerstrasse 113, 27570 Bremerhaven in den fertig gestellten Neubau
in der Altonaer Straße, Ecke Kieler Straße um.
Das Diakonische Werk Bremerhaven e.V. forderte Unterstützung für den Transport der Bewohner an.

Die gehfähigen Bewohner wurden vom Pflegepersonal und einer Klasse Altenpflegeschülern zu Fuß in den Neubau gebracht.
Alle nicht-mobilen Bewohner wurden im Neubau durch Altenpflegeschüler empfangen und in ihre Zimmer begleitet.

EQ-Zertifiziert