Der Kindergarten Midlum hat für die Kinder, die im Sommer zur Schule kommen, eine Sicherheitswoche durchgeführt. Mitglieder des DRK-Einsatzzuges haben den Kindern im Rahmen dieser Veranstaltung das Verhalten in einem Notfall näher gebracht. Vom korrekten Absetzen eines Notrufes, über das Anlegen eines Verbandes bis zum Betreuen eines Verletzten und das Eintreffen des Rettungsdienstes, wurden die Kinder über die wichtigsten Maßnahmen unterrichtet. Natürlich durfte auch das praktische Üben an diesem Vormittag nicht fehlen. Den Abschluss dieser Veranstaltung bildete die Besichtung des Krankenwagens, die auch bei den übrigen Kindergartenkinder auf großes Interesse stieß.
Die Igel-Gruppe der Kindertagesstätte Spaden hat sich bereits im Vorfeld einige Zeit mit dem Thema „Der menschliche Körper“ und Gesundheit beschäftigt. Als Höhepunkt dieses Projektes erfolgte ein Besuch beim DRK-Einsatzzug Wesermünde, wobei den Kindern und ihren Betreuerinnen der Aufbau des menschlichen Skelettes und die Lage und die Funktion der Organe anhand von Modellen erläutert wurde. Es zeigte sich, dass die Kinder bereits viele Vorkenntnisse besaßen, so dass selbst das benennen der einzelnen Organe in der Gruppe kaum Probleme bereitete. Den Abschluss des Besuches bildete eine Besichtung des Rettungswagens, wobei auch hier von den Kindern alles ganz genau inspiziert wurde.
In Form einer Übung hatte sich heute der DRK Einsatzzug dem Jugendrotkreuz präsentiert und dabei die Bandbreite ihrer Einsatzfähigkeit demonstriert.
Unter der Leitung der JRK-Kreisleiterin Wiebke Drewes begaben sich 20 Jugendrotkreuzler in das Gebiet der Wehdener Sandkuhle,um dort Verletzte eines Flugzeugabsturzes zu suchen und um Erste Hilfe zu leisten.
Unter Anleitung des Führungsdienstes wurden die JRK´ler mit Funkgeräten und Erste-Hilfe-Taschen ausgestattet, bevor es ins Gelände ging.
Zur weiteren Versorgung der Patienten sowie Bergung und Transport, wurde die Sanitätsgruppe des Einsatzzuges angefordert, welche dann mit dem RTW und den KTW´s zur Hilfe eilten und bei ihrer Arbeit tatkräftig von den JRK´lern unterstützt wurden.
Zurück in Spaden zeigte der Betreuungs- und Verpflegungsdienst einmal mehr ihr Können und es wurde tatkräftig gegrillt, gegessen und über eine gelungene Übung gesprochen, die bestimmt nochmal zukünftig wiederholt werden wird.
Um 17.30 Uhr trafen sich 12 Einsatzkräfte der Sanitätsgruppe, um für einen geplanten Einsatz ,ohne vorherige Angaben, den RTW und die beiden KTWs zu besetzen. Die Info gab es kurz vor Abfahrt von Björn Otten, der diesen Einsatz mit einen Manschaftstransporter begleitete. Fahrtziel war die Rettungswache Hagen.
Von dort aus rückte die Besatzung nach der Alarmierung um 18.30 Uhr zur Biogasanlage Uthlede aus, um dort vor Ort die Großübung der Freiwilligen Feuerwehren von Uthlede, Lehnstedt, Wersabe, Offenwarden, Wurthfleth und der Rettungshundestaffel–Nord e.V. zu unterstützen und um die "Verletzten" der DRK–Bereitschaft Land Hadeln zu versorgen.
Diese wurden in das Krankenhaus "Uthleder Gemeindehaus" verbracht, wo gegen 20:30 Uhr bei einem leckerem Essen, das Einsatzende bekannt gegeben wurde.
Um die Zusammenarbeit mit dem Jugendrotkreuz und dem Einsatzzug im Kreisverband Wesermünde zu festigen, fand heute ein Treffen zwischen den beiden Gruppen statt, an dem unter anderem JRK-Kreisleiterin Wiebke Drews und Einsatzzugführer Björn Otten teilnahmen.
Tagesthema war dabei die Unterstützung durch das JRK beim 10-jährigen Jubiläum des Einsatzzuges am 31.Mai 2008 und auch weitere gemeinsame Treffen und Aktivitäten mit dem JRK und dem Einsatzzug.
Den Anwohnern des Mühlenweges in Bad Bederkesa wurde ganz mullmig, als dutzende von Feuerwehr- und DRK-Fahrzeugen mit Blaulicht und Sirene anfuhren um ein Feuer im Seniorenheim Haus an der Mühle zu bekämpfen. Rauch quoll aus dem Dach des mit 32 Bewohnern belegten Pflegeheimes. Kurze Zeit später traf die Feuerwehr Bederkesa ein um die Menschen zu retten und den Brand zu bekämpfen. Die Pflegekräfte des Wohnheimes wurden zu Hause je von ihren Kollegen im Heim aufgeschreckt: „...komm schnell, es brennt!", hieß es.
Trotz der neuen Brandmeldeanlage, in die die Betreiber, Familie Pomplun, kräftig investiert hat, konnte der Brand nicht verhindert werden. Ein Bewohner verletzte sich, als er aus dem brennenden Heim fliehen wollten. Andere, demente Bewohner atmeten soviel giftigen Brandrauch ein, dass sie bewusstlos wurden.
In Spaden war zu dieser Zeit gerade der DRK-Einsatzzug in Bereitschaft gegangen.
Durch die Rettungsleitstelle wurde zunächst ein Rettungswagen des Einsatzzuges und später der gesamte Einsatzzug nebst Ärzten nach Bederkesa beordert.
Nun ging alles ganz schnell, vor allem zu bemerken, dass alles nur eine Übung ist.
Durch die günstige räumliche Nähe zur angrenzenden Schule, wurden planmäßig alle Bewohner dorthin evakuiert. Um diese notdürftige Unterbringung für die Bewohner erträglicher zu gestalten, wurde durch den Betreuungsdienst des DRK-Einsatzzuges Material in Form von Betten, Decken, Pflegeartikel etc. zur Verfügung gestellt. Auch personell wurden die Pflegekräfte vom DRK unterstützt.
Der Einsatzzug hat in dieser Übung die Verletzten versorgt und in umliegenden Krankenhäuser verteilt, zumindest auf dem Papier. Ein tatsächlicher Transport hat nur bis zum Raum der örtlichen DRK-Bereitschaft stattgefunden. Die Bederkesaer- und Drangstedter-Rotkreuzler haben aus Ihren Reihen die Verletzten für diese Übung gestellt.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurden die Einsatzkräfte der Sanitätsgruppe für einen Einsatz mit dem Rettungswagens alarmiert.
Ein Einfamilienhaus in Driftsethe brannte in voller Ausdehnung. Die Ortsfeuerwehren Driftsethe, Hagen und Kassebruch waren mit ca. 100 Hilfskräften
vor Ort.
Der Rettungswagen des Einsatzzuges wurde alarmiert um das Fahrzeug des Regelrettungsdienstes am Brandort abzulösen.
Unser RTW diente als Sicherungswache für die Feuerwehrkräfte vor Ort und wurde von Chantal Bigall und Timo Marques Ramos besetzt. 18 Minuten nach der Alarmierung waren Sie auf dem Weg nach Driftsethe.
Gegen 5.30 Uhr war dieser Einsatz dann beendet.
Es war bereits der 3. Einsatz dieser Art in 2008.
Am Abend des 19.03.2008 schrillten die Funkmeldeempfänger des Betreuungsdienstes gegen 18:30 Uhr je auf. Ein Verkehrsunfall in Dorum-Blickhausen sollte sich ereignet haben.
Der Betreuungsdienst führt Registrierungsunterlagen für den Massenanfall von Verletzten mit sich. Diese Unterlagen und das entsprechende "Bedienpersonal" wurde nun auf die Probe gestellt.
Zur Verstärkungn wurde der Sanitätsdienst mit alarmiert.
Seitens des Sanitätsdienstes wurde der Rettungswagen zusätzlich zur Unfallstelle entsandt.
Vor Ort in Dorum enpuppte sich das Ganze als eine Übung.
In Kooperation mit den Organisatorischen Einsatzleiteren des Landkreises Cuxhaven, Herrn Peter Galler und Lars Schumacher, wurde der Betreuungsdienst auf seine Einsatzbereitschaft geprüft.
Insgesamt kamen 21 Einsatzkräfte dem "Hilferuf" nach.
Nachdem alle wieder in der Unterkunft angekommen waren, bereitete die Verpflegungsgruppe noch eine leckere, wärmende Gulaschsuppe zu. Bei Bockwurst und Suppe wurde das gerade Gewesene revüee passiert und eine Nachbesprechung fand statt.
Um 7 Uhr rückten 31 Einsatzkräfte vom Standort in Spaden ab, um an einer Evakuierung zur Entschärfung und Bergung einer vermeintlichen Fliegerbombe aus dem 2.Weltkrieg im Bereich der Straße Am Osterholze in Osterholz-Scharmbeck teilzunehmen. 5 Einsatzkräfte der Standortbereitschaft und des Ortsvereines Bederkesa verblieben am Depot um notfalls weitere Hilfe zu gewährleisten.
Die eingesetzten 7 Fahrzeuge des Einsatzzuges wurden für diesen Einsatz durch einen Rettungswagen des Rettungsdienstes Schiffdorf und 4 Rollstuhltransportfahrzeuge der Behindertenhilfen des Kreisverbandes Wesermünde verstärkt.
Insgesamt 240 Einsatzkräfte des DRK der Einsatzzüge Osterholz-Scharmbeck, Wesermünde, Stade, Cuxhaven, Bremervörde, Rotenburg, Verden und Land Hadeln standen um 9 Uhr zur Evakuierung mit 14 Rettungswagen, 12 Krankentransportwagen ,
12 Vier-Trage-Krankenwagen, 25 Mannschaftstransportern, 2 Gerätewagen, 2 Einsatzleitfahrzeugen sowie 3 Notärzten bereit. Zudem unterstützten 250 freiwillige Feuerwehrleute, 40 THWler, 40 DLRG-Einsatzkräfte und die Polizei bei der Evakuierung.
Da das Rathaus der Stadt Osterholz-Scharmbeck auch im Evakuierungsbereich lag, wurde die Stabstelle kurzerhand beim DRK-Kreisverband Osterholz untergebracht.
7.500 Anwohner wurden aufgefordert das gesperrte Gebiet in einem Umkreis von 1.000 Meter um die Fundstelle bis 12 Uhr Mittags zu räumen.
Gegen 13 Uhr hieß es dann Entwarnung. Wie sich heraußtellte, handelte es sich bei dem verdächtigen Objekt in sechs Metern Tiefe nicht um einen Blindgänger, sondern um ein Güllefaß. Somit konnte der Einsatzzug nach einem schmackhaften Mittagessen wieder Richtung Heimat aufbrechen.
Auch wenn es dieses mal nur ein Güllefaß war - Oberste Priorität hat nach wie vor die Sicherheit der Menschen.
Zu früher Morgenstunde schellten die Melder der Sanitätsgruppe für einen Einsatz des Rettungswagens des Einsatzzuges.
In Misselwarden geriet aus bisher ungeklärter Ursache ein zur Zeit unbewohntes Doppelhaus in Brand.
Als die Feuerwehr und Polizei eintrafen brannte das Objekt bereits in voller Ausdehnung.
Es waren insgesamt sechs Ortswehren aus Misselwarden, Dorum, Mulsum, Wremen, Paddingbüttel und Langen, mit ca. 80 Einsatzkräften, an den Löscharbeiten beteiligt.
Unser RTW diente als Sicherungswache für die Feuerwehrkräfte vor Ort und wurde von Chantal Bigall und Timo Marques Ramos besetzt.
Weitere Einsatzkräfte hielten sich für die Besetzung weiterer KTW´s gemäß Alarm- und Ausrückeordnung des Einsatzzuges am Standort Spaden bereit.
Gegen halb 12 war dieser Einsatz dann beendet. Ermittlungen der Polizei über die Brandursache dauern an.
