Scheinbar war die Belastung des Dachbodens im Depot in der Friesenstr. 1, Spaden zu hoch. Die Lampen im Lehrsaal verbogen sich so stark, das die Abdeckungen zerbrachen.
Kurzfristig konnte für den Abend ein Bausachverständiger gefunden werden, der sich das Problem aus der Nähe ansah. Dazu war allerdings das Räumen des kompletten Dachbodens erforderlich. Alle Gruppen wurden daher alarmiert um möglichst schnell den Dachboden zu "evakuieren".
Gegen 20:00 Uhr war klar: der Dachboden darf nicht wieder belastet werden. Die Blitzaktion war also gerechtfertigt.
Nun sucht die Bereitschaftsleitung einen geeigneten Raum in der Nähe zum DRK-Depot, der kurzfristig angemietet werden kann. Dort wird dann das neue Bekleidungslager entstehen.
Bericht-Nr. 99
Erklärtes Ziel der Sanitätsgruppe ist eine einheitliche Ausstattung und Vorhaltung für individuelle Notfallgeschehen der beiden Krankentransportwagen (KTW). Der Bund lieferte diese Fahrzeuge mit einer Basis-Notfallausrüstung 2001 bzw. 2002 an den EInsatzzug aus. Im Verlauf der Jahre konnte die Ausrüstung stets verbessert werden.
Jüngestens gelang es, das bisherige Notfallbeatmungsgerät vom Typ Weinmann Medumat Control 4 gegen ein aktuelleres Gerät vom Typ Weinmann Medumat Variabel auszutauschen.
Das Besondere daran:
Alle 3 Kranken- bzw. Rettungstransportfahrzeuge sind nun mit dem gleichen Gerätetyp ausgestattet. Dieser Umstand erleichtert die Ausbildung der Einsatzkräfte und die sichere Anwendung im Notfall durch erheblich.
Weiter wurde der KTW mit einer elektrischen Absaugpumpe vom Typ Weinmann nachgerüstet. Die Zeiten kräfteverzehrender und meist ineffektiver manueller Betätigung einer Absaugpumpe sind damit vorbei. Die Einsatzkräfte haben nun alle Hände frei um sie für die Behandlung des Patienten einzusetzen.
Dritte Neuerung war der Erwerb eines Rollbrettes. Mittels dieser Transferhilfe wird die Arbeit der Sanitäter/innen erheblich erleichtet, wenn es z.B. darum geht Bettlägerige aus Ihrem Bett auf die Krankentragen zu bringen. Bislang war hierfür reine Handarbeit, Geschick und viel Kraft nötig. Der 2. KTW des Einsatzzuges wird ebenfalls diese identischen Ausstattungsmerkmale erhalten. Ein Notfallbeatmungsgerät ist schon länger "an Bord", das Rollbrett wurde gerade beschafft und die Absaugpumpe muss noch montiert werden. Also eigentlich nur noch eine Frage des Um- bzw. Einbaues.
C. Tietjen
Bericht-Nr. 98
In Kooperation mit dem Gewerbering Spaden organisierte der Einsatzzug eine öffentliche Ausstellung des Ortsvereines Schiffdorf, der Abt. breitenausbildung, des Jugendrotkreuzes und des Einsatzzuges während der Gewerbeschau vom 12.08.08 bis 13.08.08 auf dem Gelände der Schule An der Arendt in Spaden.
Neben der Präsentation sorgte der Einsatzzug im Auftrag des Gewerberinges für das leibliche Wohl der Besucher.
Unterstützt durch ein spezielles Verpflegungsfahrzeug des DRK-Ortsvereines Stade wurde Erbsensuppe, Grillwurst und Kotletts zubereitet und veräußert.
Rundum war es eine gelungene Veranstaltung. Das Ziel, neue Einsatzkräfte zu gewinnen scheint sich zu erfüllen.
B. Otten
Bericht 97_4
"...Menschenleben in Gefahr..." lautete die Durchsage zur Alarmierung des RTW. In einem WOhnhaus in Nordholz brannte eine Wohnung.
Um ca. 20:30 Uhr rückte der RTW von Spaden Richtung Nordholz aus.
Der Einsatz wurde auf der Anfahrt bereits wieder abgebrochen. Ein impoldierter Fernseher war Grund der Aufregung. Die Lage war jedoch schnell unter Kontrolle. Menschen kamen nicht zu Schaden.
B. Otten
Bericht-Nr. 97_3
In der Ortsmitte von Schiffdorf brennt eine Scheune, so die Einsatzmeldung für die RTW-Besatzung.
Kurz nach dem Ausrücken des Fahrzeuges wurde der Einsatzauftrag durch die Rettungsleitstelle annuliert. Ein Feuer war durch die Feuerwehr nicht feststellbar.
B. Otten
Bericht-Nr. 97_2
Ein Feuer in Steinau rief die Feuerwehren aus Steinau, Odisheim und Ihlienworth auf den Plan.
Der RTW des Einsatzzuges wurde zur Übernahme der Sicherheitswache für die eingesetzten Feuerwehrkräfte
alarmiert. Das Feuer war schnell unter Kontrolle und der EInsatz des RTW vor Ort nicht mehr erforderlich.
Der Einsatz wurde abgebrochen.
B. Otten
Bericht-Nr. 97_1
Seit dem 06.04.08 ließen sich insgesamt 12 Einsatzkräfte in der Stufe C der Sanitätsdienstausbildung ausbilden. Gelernt wurde u.a. richtig bei diversen Atemstörungen zu reagieren, Besonderheiten bei dem Umgang mit sterilem Material, Schmerzanalyse und -lokalisation u.v.a. Bei der Abschlussprüfung bekamen die Prüflinge ebenfalls Fallbeispiele von den Prüfern vorgegeben, was in Anlehnung an die Realität darstellt, worauf die Einsatzkräfte in Zukunft vorbereitet sein sollten. Die nun fertigen Sanitäter/innen werden fortan als Verantwortliche auf den Notfall- Krankentransportwagen und Rettungswagen eingesetzt, wenn kein Rettungssanitäter oder Rettungsassistent verfügbar ist. Die Prüfung wurde unter dem Vorsitz von Dr. med. W. Baeßler abgenommen.
Vier von diesen Teilnehmern/innen eröffnet sich jetzt die Möglichkeit der Fortbildung zum Rettungssanitäter.
K. Schumacher
Bericht-Nr. 97
Um 19:40 Uhr wurde unser Rettungswagen zu einem Einsatz nach Schiffdorf gerufen. Dort wurde bei Baggerarbeiten eine Gasleitung beschädigt. 13 Minuten nach der Alarmierung rückte der RTW aus. Das Leck in der Gasleitung wurde durch die EWE abgedichtet.
Noch mitten in den Aufräumarbeiten der Feierlichkeiten anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Einsatzzuges, wurde der Rettungswagen um 13:19 Uhr zu einem Verkehrsunfall nach Hemmoor-Westersode gerufen. Dort war ein Klein-Reisebus verunglückt.
Zunächst stand die genaue Anzahl der Verletzten nicht fest. Kurz nach der Ausfahrt vom Depot in Spaden, war jedoch die Lage vor Ort bekannt und unser Rettungswagen wurde vor Ort nicht mehr benötigt.
Insgesamt waren 15 Insassen des Busses betroffen. 8 von Ihnen mussten in die umliegenden Krankenhäuser verteilt werden. U.a. war der Rettungswagen der DRK-Bereitschaft in Drochtersen (Landkreis Stade) eingesetzt.
Mit einem großen Familientag wurde das 10-jährige Bestehen des Einsatzzuges gefeiert. Zur Eröffnung begrüßte der Geschäftsfährer Ernst Reinicke die Einsatzkräfte, die auf dem Marktplatz mit den Einsatzfahrzeugen eine Zehn formiert hatten. Herr Reinicke lobte die Einsatzbereitschaft des Zuges, die in der Vergangenheit bei vielen Einsätzen vor Ort und auch über die Kreisgrenzen hinaus deutlich wurde.
Im Rahmen der Veranstaltung gaben das DRK und die Freiwilligen Feuerwehren Spaden und Beverstedt, Einblick in Ausrüstung und Fahrzeuge. Bei der Freiwilligen Feuerwehr Spaden konnte man aktiv sein und mit scharfen C-Strahl Kanistervom Podest spritzen. Die Rettungshundestaffel Bremerhaven zeigte Einblicke in die Arbeit der Vierbeiner. Es wurde eine Verbandskastenkontrolle angeboten und speziell für Kinder gab es die Gelegenheit zum Funken und Morsen. Sie konnten aber auch ihrem Bewegungsdrang auf einer kombinierten Kletter- und Hüpfburg nachgeben, das Glücksrad drehen oder sich schminken lassen. Um 14 Uhr traten 4 Mannschaften mit je 5 Teilnehmern zum Löschfahrzeugpulling an, um ihre Kräfte zu messen.
Um 17 Uhr begrüsste Zugführer Björn Ottenalle Gäste zum offiziellen Teil. Der Vorsitzende des Kreisverbandes Günter Jochimsen, die Bundestagsabgeordnete Annette Faße, die Vizepräsidentin des Niedersächsischen Landtags Astrid Vockert, Spadens Ortsbürgermeister Ronald Klonus, der Vorsitzende des Spadener Gewerberings Peter Fahlbusch und als Vertreter des Bezirksverbandes des DRK Björn von Thaden sprachen Grußworte und würdigten das bisherige Engagement des Einsatzzuges, versprachen weiterhin Unterstützung und wünschten ihm viel Erfolg beim Gewinnen neuer Mitglieder.
Die Blaulight-Beachparty sorgte am Abend für einen gelungenen Abschluss, wo zur Freude aller, die Wasserorgel der Freiwilligen Feuerwehr Spaden zum Einsatz kam und für Stimmung sorgte.
