In Eigenleistung wurde nun der 2. KTW des Einsatzzuges mit einer elektrischen Absaugpumpe vom Typ Weinmann nachgerüstet.
Die Zeiten kräfteverzehrender und meist ineffektiver manueller
Betätigung einer Absaugpumpe sind damit vorbei. Die Einsatzkräfte haben nun alle Hände frei ,um sie für die Behandlung des Patienten einzusetzen. Dritte Neuerung war der Erwerb eines Rollbrettes. Mittels dieser Transferhilfe wird die
Arbeit der Sanitäter/innen erheblich erleichtet, wenn es z.B. darum geht Bettlägerige aus Ihrem Bett auf die Krankentragen zu bringen.
Bislang war hierfür reine Handarbeit, Geschick und viel Kraft nötig. Somit sind beide KTW-Fahrzeuge wieder absolut identisch ausgerüstet.
C. Tietjen
Bericht-Nr. 106
Ein mit 22 Tonnen 32%iger Salzsäure beladener Silozug kam von der Straße ab und verunfallte.
Gegen 19:30 Uhr wurde der RTW des Einsatzzuges zur Sicherheitswache an der Einsatzstelle (Ablösung des hauptamtlichen Fahrzeuges) alarmiert.
Die alarmierte Feuerwehr rückte mit dem Gefahrgutzug an, um die Unfallstelle weiträumig zu sichern und in Bereitstellung zu gehen. Zur Bergung des Silozuges wurden zwei große Kräne zur Einsatzstelle geordert um den LKW, voll beladenen aus dem Maisfeld zu heben.
Gegen 23:00 Uhr war der Einsatz für uns beendet.
B. Otten
Bericht-Nr. 105
Bereits im 5. Jahr übernahm der Einsatzzug den Sanitätswachdienst beim Beverstedter Pferdemarkt (www.beverstedter-pferdemarkt.de).
Die Sanitäter/innen hatten dabei alle Hände voll zu tun.
3 Besucher mussten notärztlich behandelt und in Krankenhaus gebracht werden. Weiter zählte die EInsatzleiterin vor Ort ca. 20 Bagtellversorgungen, überwiegend aufgrund ein Vielzahl von Wespenstichen.
Während des legendären Kaltblutrennen gab es aber glücklicherweise keine Zwischenfälle, die die Sanitäter/innen auf den Platz riefen.
Dieser Einsatz wurde mit insgesamt 3 EInsatzfahrzeugen, dem Rettungswagen, einem Notfall-Kranknekraftwagen und einem Mannschaftstransporter bewältigt.
K. Schumacher
Bericht-Nr. 103
In den frühen Morgenstunden des 22.08.08 wurde der RTW des Einsatzzuges zur Ablösung
des RTW aus Schiffdorf zu einem Großbrand in Loxstedt - Ueterlande alarmiert.
Der Eisnatz endete gegen 09:30 Uhr.
B. Otten
Bericht-Nr. 102_1
Es war gegen 18 Uhr, als ein kleines ziviles Verkehrsflugzeug dem Tower auf dem Fliegerhorst des Marinefliegergeschwaders 3 Fahrwerksprobleme meldete.Entgegen den Erwartungen der Rettungskräfte, landete die Dornier nicht auf dem Fliegerhorst, sondern auf dem benachbarten Sportflugplatz Nordholz-Spieka.
Zum Glück handelte es sich um eine Übung.
Ziel dieser Übung war es, Koordination und Zusammenarbeit sowie schnellstmögliches Zusammenführen von militärischen und zivilen Kräften zu trainieren.
So waren neben der Fliegerhorstfeuerwehr und der Sanitätsstaffel der Marine auch der DRK-Einsatzzug Wesermünde der öffentliche Rettungsdienst des Landkreis an der Übung beteiligt.
K. Schumacher
Bericht 102
In einem großen Rinderstall im Driftseth hatte sich Futtermittel im hinteren Teil eines 60x40 Meter großen Stalles entzündet.
Zur Absicherung der über 100 Feuerwehrleute vor Ort wurde der RTW des Einsatzzuges durch die Rettungsleitstelle
entsandt. Der RTW löste das vor Ort befindliche Fahrzeug des öffentlichen Rettungsdienstes ab.
B. Otten
Bericht-Nr. 101_3
Erneut brannte es auf einem landwirtschaftlichem Gehöft und mehrere Ortsfeuerwehren waren im Einsatz.
Zur Absicherung der Feuerwehrleute vor Ort wurde der RTW des Einsatzzuges durch die Rettungsleitstelle
entsandt. Der Eisnatz endete gegen 1:00 Uhr am nächsten Morgen
B. Otten
Bericht-Nr. 101_2
Flächenbrand von ca. 1000 m2 auf einem Getreidefeld am "Langen Berg".
Eine Rundballenpresse war der Auslöser. Die Maschine stand im Vollbrand und der Flächenbrand weitete sie rasch aus.
Der RTW des Einsatzzuges wurde zur Sicherheitswache für die Ortswehren Langen, Debstedt, Sievern und Imsum durhc die Rettungsleitstelle entsandt.
B. Otten
Bericht-Nr. 101_1
Einen ganzen Tag verbrachten 8 Einsatzkräfte des Einsatzzuges und 3 Mitarbeiter des Rettungsdienstes Schiffdorf beim Fahrsicherheitstraining des ADAC in Bremen-Marndorf. Beim so genannten Flotten-Training wurden die Lehrgangsinhalte direkt auf die Bedürfnisse und Anforderungen der Fahrer im Rettungsdienst abgestimmt und nicht wie sonst mit PKW´s sondern speziell auf KTW und RTW geübt. So sollen zukünftig das Vermeiden von Schäden aus Park- u. Rangierfehlern verbessert werden. Auch das Thema Abstand halten unter dem alltäglichen Stress und Zeitdruck wurde die nötige Beachtung geschenkt. Highlight war wohl auch das Bremstraining auf dem Hindernissparcours.
Bericht-Nr. 101
Am 24.07.08 wurde im Rahmen der Jahresdienstbesprechung aller Leitungs- und Führungskräfte, sowie Verwaltungsstellen, die Zertifizierung des Einsatzzuges, nach dem Ehrenamt &Qualität-System des Deutschen Roten Kreuzes, durch das Generalsekretariat in Berlin bekannt gegeben.
Das Bild zeigt den Qualitätsmanagmentbeauftragten, Andreas Pomplun bei der Übergabe des Zertifikates, an den Bereitschaftsleiter Björn Otten.
Bericht-Nr. 100
